Big City Guide: London, England

London ist alles andere als Altmodisch. London ist Hipp , London ist Tradition, London ist modern, London ist Riesig. Mit knapp 11 Millionen Einwohnern ist London die größte Stadt Englands und dem Vereinten Königreich. Auf der Rangliste der größten Städte der Welt belegt die Stadt einen stolzen Platz 34. Wir haben die Stadt London 48 Stunden lang besucht und soviel Sehenswürdigkeiten besucht wie es uns möglich war. Unser Budget für 48 Stunden London… viel zu klein.

Flugzeug Ryan Air nach London  England

Mit Ryanair gings für 28 Euro pro Person und nur mit Handgepäck beladen, auf die Insel. Aus Kostengründen haben wir einen Flug nach London Stansted gebucht. Der Flughafen liegt etwas außerhalb von London und besitzt eine klasse Zugverbindung in das Zentrum der Stadt. Die Zugfahrt dauert ca. 1 Stunde. Die Ticket preise sind deftig in London und sollten definitiv im Budget beachtet werden. Ausgestiegen sind wir an der Haltestelle Liverpool Street. Von da aus ging es auch gleich zu Fuß zur ersten Sehenswürdigkeit.

Die Tower Bridge. Fantastische Architektur und definitiv sehenswert. Vorteil hier. Absolut Kostenlos. Wir haben uns entschlossen so wenig U-Bahn zu Fahren wie möglich. Also gings im Fußmarsch an der Themse entlang mit dem Ziel Big Ben. Die vielen Kilometer die wir gelaufen sind ( in 48 Stunden 30 km), waren halb so wild da es an jeder Ecke etwas zu sehen gab. Am Big Ben angekommen, war ich etwas Enttäuscht da der Turm in den Renovierungsarbeiten Steckt und von einer schwarzen Folie Umhüllt war. Das Gebäude an sich ist allerdings ein Hingucker.

Vom Big Ben sind wir weiter gelaufen Richtung Buckingham Palace. Dieser darf natürlich auf der To do Liste nicht fehlen. Man muss ja wissen wo die Queen wohnt. Eine Pause haben wir im St. James Park gleich um die Ecke gemacht. Der Park ist super um sich auf die Wiese zu setzen und einen Snack zu sich zu nehmen. Hätten wir uns ein wenig besser vorbereitet hätten wir diese Ziele sicherlich auch mit den Hop on Hop Off Bussen ansehen können aber ich bin kein Freund dieser „Rundfahrten“ Der Vorteil liegt allerdings auf der Hand. Man sieht viele Sehenswürdigkeiten in sehr kurzer Zeit. Nachdem wir eine Verabredung mit einem Freund hatten, waren wir nun doch gezwungen die U Bahn zu nehmen da wir uns am anderen Ende der Stadt treffen wollten.

Der Subway in London, absolut durchgetaktet. Gefühlt im 10 Sekunden Takt halten die U-bahnen an den Haltestellen. Nach gefühlten 2 Stunden vor der riesen Tafel des Linienplans und vielen Fragezeichen über unseren Köpfen, wussten wir dann auch endlich welche Bahn wir nehmen mussten. Nach dem Treffen mit unserem Freund, weitere 8km Fußmarsch an der Themse entlang, vorbei an den Schleusen in einen Außenbezirk, endlich angekommen. Im Pub. Endlich was zu Essen. Auf dem Menu natürlich für London üblich „Fish and Chips“ und ein großes Bier. Preislich im normalen Bereich.

Schlafmöglichkeit:

Vor dem Trip habe ich Stunden damit verbracht ein günstiges Hotelzimmer in der Innenstadt zu finden. Fehlanzeige. Wer Privatsphäre und ein eigenes Zimmer mag, muss tief in die Tasche greifen. Lösung für die Low Budget Reisende, ein Dorm Room. 16 Betten in einem Zimmer. Reisende aus aller Welt Inclusive. Dorms gibt es in London wie Sand am Meer. Von einfachen Stahl Bank betten bis hin zu schönen Holz verkleideten Bank betten mit USB Ladestation am Kopf Ende. Wir haben uns für die Holz verkleideten Betten mit Ladestation entschieden. Preis 57 Euro für 2 Betten , 1 Nacht. Schön zu sehen war auch dass die Stadt viele Dorms nur für Weibliche Reisende zur Verfügung stellt. Wer also als Frau keine Lust auf angetrunkene, Flirt willige Herren auf der Durchreise hat, ist hier Top aufgehoben.

Der Morgen danach.

English breakfast london England

Endlich war es soweit und ich konnte mein Lang ersehntes Full English Breakfast bestellen. Darauf hatte ich mich ins geheime am meisten gefreut. Das Frühstück war Fantastisch und genau wie ich es mir Vorgestellt hatte. Tee oder Kaffee, Gebackene Bohnen , Gebratener Speck, Spiegel Eier, Pilze, Toast und gebratene Tomaten. Genau nach meinem Geschmack.

Da unser Rückflug für den frühen Nachmittag gebucht war haben wir uns entschlossen nach dem Frühstück nur noch eine Sehenswürdigkeit zu besuchen. Der Preis für diese Sehenswürdigkeit war mit ca. 30 Euro pro Person sehr teuer aber unverzichtbar. Eine Fahrt mit dem Riesenrad „London Eye„. Dort angekommen ist es wie in Disney World. 1 Stunde Anstehen für 15 Minuten Fahrt. Der Blick ist allerdings atemberaubend. Am höchsten Punkt des London Eye blickt man über die ganze Stadt. Ein Highlight der Reise. Für Sicherheit ist auch gesorgt da jede Kabine vor dem Einsteigen auf Bomben untersucht wird. Eingestiegen wird übrigens während der Fahrt. Das London Eye stoppt nur für Rollstuhlfahrer. Nach der Fahrt, noch schnell im Souvenir Shop eingekauft und ab zurück zur Liverpool Station und Richtung Flughafen.

Fazit: 48 Stunden sind definitiv zu kurz um in diese Stadt einzutauchen. London ist eine teuere Stadt aber mit den richtigen Tricks auch günstig zu durchqueren. Bis zum nächsten mal. God Safe the Queen.

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